Koreanische Nudelsuppe

Mir war nach was Warmem und ich habe mir so eine koreanische Nudelsuppe gekauft, über die man heißes Wasser gießt und dann der Dinge harrt, die sich  in dem Becher entwickeln. Die nette Verkäuferin undefinierbarer asiatischer Herkunft in diesem Convenience Shop hat noch gesagt: “Careful, is hot and spicy!” und ich hab heroisch und weltmännisch den Daumen nach oben gedreht.

Nunja… Das Zeug ist geeignet, jeglichen bösen Geist auszutreiben. Ich frage mich, welche Nebenwirkungen diese Suppe zu den Nebenwirkungen der Antibiotika noch hinzu addiert. Ein Glück hab ich mir vorhin Immodium besorgt… Kein weiterer Kommentar… Achja – sie schmeckte übrigens vorzüglich, diese Suppe! Also, zumindest hab ich endlich mal wieder was geschmeckt mit dem Infekt…

Auf jeden Fall sind meine Nase und Nebenhöhlen jetzt definitiv frei! Juhu!

Und ich bin ein wenig in Christchurch Papanui rumgelaufen. Sympathisch hier! Bin schon lange nicht mehr auf der Straße freundlich angegrinst und von wildfremden Leuten gegrüßt worden. Das hat was!

Und es gibt hier unendlich viele Sommersprossen – schon der erste ernsthafte Grund hierzubleiben!

Morgen geht dann endlich die Rundfahrt über die Südinsel los. Hoffentlich bessert sich dieser Infekt über Nacht noch ein bisschen mehr. Ansonsten muss ich bestimmte Dinge auf der Rundfahrt ggf. doch noch ruhiger angehen als ich vorhatte. Da ich aber schon ein paar von den Mitreisenden gesichtet habe, kann ich feststellen, dass ich da offenbar doch eher einer der jüngeren bin. So gesehen ist wohl eher nicht mit exzessiver Outdoor-Aktivität zu rechnen…

Jedenfalls ist es hier wirklich sympathisch und angenehm. Insbesondere die Tatsache, dass dieses Hotel keine Klimaanlage hat, man dafür aber die Fenster öffnen kann, hat etwas sehr Befreiendes!

Leider zieht heute nun schlechtes Wetter auf:

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Aber dass Neuseeland und insbesondere die Südinsel für reichlich Niederschlagsneigung bekannt ist, wusste ich schon vorher. Ich hab eh entsprechende Klamotten mit. Und ab Dienstag wird’s dann wieder schön.

Ich gehe jetzt mal in mein Queen-Size-Bettchen mit dieser Hüpfburgmatratze, guck noch eine dieser unsäglichen aus UK (!!!) importierten Koch-Shows (!!!) im Fernsehen und zähle dann ein paar Kiwi-Schäfchen.

(Ich habe übrigens noch kein einziges Schaf gesehen…)

Gute Nacht!

Rundfahrt – Tag 1

Diese beiden äußerst markanten Herren hier heißen Trevor und Andrew (von links nach rechts).

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Die beiden karren uns in den nächsten 11 Tagen mit diesem Gefährt einmal rund um die Südinsel Neuseelands. Das Auto ist total neu und das führte erst mal zu einigem Kopfkratzen – wie z.B. kriegt man die Schiebetür zu??? Ein Glück war ich zur Stelle – als Deutscher wusste ich natürlich sofort, wie man bei einem VW die Tür zu kriegt (Sicherheitsriegel – ganz toll!)… Ich Held ich! Es folgten Übungen wie “Heizung einschalten”, “warum geht der Scheibenwischer an, wenn ich links abbiegen will?” und so weiter. Very funny indeed!

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Meine lieben Kollegen werden möglicherweise feststellen, dass der Busunternehmer einen sehr passenden Namen hat… Kein weiterer Kommentar!

Smiley

Das ganze fing heute mit einer kleinen Rundfahrt durch Christchurch an und führte uns dann in die Ebene von Canterbury und von dort nach MacKenzie-Land und Omarama.

Zwischendurch haben wir uns am Lake Tekapo die Kirche des guten Hirten (Church of the Good Sheperd) und die beeindruckende Statue des Collie Dog angesehen. Letztere ist offensichtlich sehr wichtig für Kiwis – mir erschloss sich ihre Bedeutung nicht so ganz, zumal meine Zuneigung eher Katzen gilt. Also das Mahnmal der unbekannten Perserkatze hätte mich dann schon eher umgehauen. Dafür ist diese Kirche klasse. Zum einen ist sie erstaunlich winzig und zum anderen in Richtung See durchsichtig. Betrachtet man diesen See und die dahinterliegenden Südalpen, wird auch einem hartnäckigen Atheisten wie mir latent transzendental ums Herz.

Das ist einfach unglaublich. Vor allem unglaublich hellblau! Diese Farbe glaubt einem keiner, sie ist aber wahr! Andrew meint ja, das wäre das Electret. Das würde man in verschiedenen Stufen abbauen und in Elektrizität umwandeln, weswegen die Seen dann hinter den Kraftwerken nicht mehr so hellblau sind… Jaja… Glaubt man Andrew, der im Übrigen jede Menge Geschichten kennt, dann glaubt nun halb Japan an das Geheimnis des Electret… Hm! Trevor kennt noch mehr – allerdings eher seriöse – Geschichten. Der Mann ist ganz offensichtlich ein wandelndes Geschichtsbuch. So wird diese Rundfahrt wohl offensichtlich alles andere als das übliche Touri-Durchgeschleuse, was ich schon jetzt sehr angenehm finde.

Das Wetter war zwar suboptimal – nichtsdestotrotz bin ich schon mal reichlich beeindruckt. Mount Cook hat man uns auch gezeigt. Also in der Tat zeigte man auf eine weiße Wolke – glauben wir mal, dass hinter der Wolke auch wirklich Mount Cook stand. Seines Zeichens mit knapp 4000m Neuseelands höchster Berg. Captain Cook übrigens hat ihn bei seinen drei Umsegelungen der Südinsel nie gesehen – na, warum soll’s dem auch besser ergangen sein als uns. Benannt nach ihm hat ihn später ein fleißiger Kartograph, dessen Namen mir leider entfallen ist.

Andrew meinte zusammenfassend, das wäre dann heute der langweilige Teil der Rundfahrt gewesen. Da kann man gespannt sein! Aber seht selbst – ich habe eine kleine Auswahl der heutigen Darbietungen in die Bildergalerien gestellt.

Um ehrlich zu sein bin ich nun mehr als platt. Ich treffe mich jetzt noch mit meinem Reisegrüppchen (insgesamt sind wir sieben Leute plus die beiden Geschichtenerzähler) zum Diner und dann werde ich wohl umgehend ins Koma fallen. Die Tage mehr!

Landestypisches Mittagessen

Im Flugzeug hatte ich Matt kennen gelernt. Der ist aus Auckland und hat gesagt, ich müsse unbedingt Fish & Chips essen. Dieser Anweisung bin ich natürlich liebend gerne gefolgt. Das ganze sah so aus…

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…und hat hervorragend geschmeckt. Vor allem weder fetttriefend noch anderweitig Sodbrennen fördernd. Einfach genial – zumal mit Essig!

Rundfahrt – Tag 2

Fellow Germans!

Bald brauche ich Urlaub vom Urlaub. Die Menge der Eindrücke, die hier jeden Tag auf mich einströmen, ist kaum zu handhaben. Ich bin kurz vor der touristischen Detonation…

Heute waren wir in der Heimat der Tiefkühlkost – in Oamaru. Möglicherweise auch die Heimat des Steam Punk. Auf jeden Fall wurde in Oamaru neunzehnhundertknick (oder war es achtzehnhundertknirsch?) das Tiefkühlen erfunden. Fortan hatte man eine Möglichkeit, Fleisch in großen Mengen und sicher nach Europa zu verschiffen, was den ehedem großen Wohlstand von Oamaru begründete. Im Übrigen eine sehr sympathische kleine Stadt an der Pazifikküste.

Weiter ging es nach Dunedin, der schottischsten aller schottischen Städte. Wir haben uns sofort nach der Ankunft in den Taieri-Gorge-Zug gesetzt und sind nach Pukerangi gefahren. Dies ist eine sehr alte Bahnstrecke, die durch Unmengen an Tunneln und über jede Menge stählerner Viadukte durch eine Landschaft führt, wie ich sie überhaupt noch nicht gesehen habe. Atemberaubend ist untertrieben!

Seht selbst – die neuen Bilder sind online und meine Wenigkeit ist heute absolut erschlagen.

Good night!

Rundfahrt – Tag 3

Die Nebenwirkungen dieser verdammten Antibiotika machen mir wirklich den Garaus! Naja, noch 2 Tage… dann hab ich die auch durch…

Also: Keine Reiseberichtsepistel heute. Es hat sowieso bis heute Nachmittag geregnet und es war mehr Kilometerfressen angesagt heute, als irgendwelche dollen Naturschauspiele. Und die paar sind irgendwie ins Wasser gefallen. Entsprechend dürr ist auch die bildliche Ausbeute heute.

Morgen allerdings stehen der Milford Sound und andere Nettigkeiten auf dem Programm. Da wird der Auslöser wieder qualmen!

Bis morgen!

Rundfahrt – Tag 4

Wenn einem die Natur im Fünfminutentakt mit der flachen Hand voll in die Fresse haut, ist es wahrscheinlich Neuseeland. Das ist einfach unverschämt schön hier. Und ich habe meinen ersten Kea gesehen – leider etwas unscharf, weils zu überraschend war, aber immerhin:

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Möglicherweise war das auch der letzte. Die brüten gerade und die einzigen, die noch irgendwo anzutreffen sind, sind die, die keine Frau abbekommen haben. Die armen…

Der Morgen fing schon so schön an. Nachdem es am Vortag fast nur geregnet hat, begrüßte uns nach nächtlichem Kälteeinbruch ein frostig nebliger Morgen mit unglaublichen überfrorenen Landschaften und extrem klarer Luft.

Wir sind durch mehrere Täler, die sich gegenseitig in allem übertrumpften, zum Milford Sound gefahren und dort mit einem Schiff rumgegurkt. Der Oberhammer! Alles ohne Worte!

Danach ging’s durch ewig schöne Landschaften und an unzähligen Schafen vorbei nach Queenstown. Nach einigem hin und her hatte ich dann auch ein gutes Zimmer. Das erste erinnerte irgendwie an eine Gefängniszelle – dem Architekten war wohl irgendwie Sinn und Zweck von Fenstern, durch die man rausgucken kann, entgangen.

Nice try, but no cigar!

Kompensation war dann ein anderes Zimmer mit eigenem Balkon und erschlagendem Blick auf die “Remarkables” (siehe Tweet).

Also wenn man morgens aufwacht und das erste was man sieht, ein kristallklarer kreischblauer See vor orange leuchtenden Bergen ist, dann liegt der Gedanke nah, dass man am Abend zuvor vielleicht doch was Falsches getrunken hat. Die Szenerie allerdings war echt. Und weil wir zwei Nächte hier bleiben, hab ich das ganze morgen noch mal!

Juhu!

Rundfahrt – Tag 5

Ich trau mich ja normalerweise nix. Also nix, was wie Achterbahn oder so was aussieht. Was ja eigentlich unlogisch ist, da ich absolut keine Angst vor schwerem Wetter auf See habe… Aber alle haben gesagt, ich soll Jet Boat fahren. Also habe ich das gemacht und wurde dabei gefilmt:

Diese Dinger haben zwei monströse Jet-Antriebe und donnern mit irrem Sound und sehr geringem Tiefgang (ein paar Zoll, also vielleicht 20cm) und 80 km/h durch die Flüsse – in diesem Fall durch den Shotover bei Queenstown.

Das ganze macht wahnsinnigen Spaß und erheblich nass. Die Jungs, die diese Bötchen fahren, haben ganz offensichtlich – wie offenbar die meisten Kiwis – irgendwie nicht alle Nadeln an der Tanne. Da wird mal eben zielsicher Kurs auf ne Felswand genommen und das Boot dann in letzter Sekunde vor der Wand einmal um 360° gedreht. Mit dem Effekt, dass die Welle von der Drehung gegen die Felswand kracht und fröhlich ins Boot zurück hopst. Aber man hat mehrere Lagen Gummi und ne Schwimmweste an – die Durchnässung hält sich also in Grenzen.

Auf die Frage, wie lange man braucht, um die Lizenz für diese Boote zu bekommen, meinte der Skipper nur breit grinsend, zwei Monate und im Übrigen hätte er vorher nie irgendwas mit Booten zu tun gehabt…. Jaja…

Und es ist ein vollkommen geniales – wenngleich unter Umweltgesichtspunkten nicht ganz politisch korrektes – Vergnügen. Vielleicht trau ich mich jetzt doch mal auf ne Achterbahn…

Hier noch das Beweisfoto:

Shotover Queenstown

Und dann bin ich mit der TSS Earnslaw nach Walter’s Peak gefahren. Das ist ein über 100 Jahre altes Dampfschiff, welches auch wirklich noch unter Dampf fährt. Dieses Schiff ist eine absolute Schönheit und während der Fahrt kann man von oben in den Maschinenraum gucken und den Heizern beim Schwitzen zugucken.

Auf Walter’s Peak lernt man dann alles über Schafe. Und endlich habe ich auch mal ein Baby-Schaf getroffen und mich stante pede vollkommen verliebt.

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Es wurde dann auch noch ein Schaf geschoren und dabei erklärt, wie man ein Schaf schert. Das Schaf wirkte irgendwie unglücklich, wobei das ganze rabiater aussieht als es ist. Die sind schon lieb zu ihren flauschigen Dumpfbacken. Der Farm-Mensch meinte hinterher: „She was not really cooperative today“ – Au weia…

Apropos Schaf – da die Kiwis ja nicht gerade wenig Schafe und nebst anderen leicht hirnverbrannten Sachen das Bungee-Springen erfunden haben, gibt es – quasi als terminale Symbiose aus beidem – das hier:

Bungy Baa

Muss man dazu noch was sagen? Nee, waa?

In diesem Sinne – baaaaaaaaaaaaaa!

Rundfahrt – Tag 8

Bungee, Keas, Schafe und Roaring Meg. War ja ganz schön was los die Tage… Und meinereiner war müde und hatte teilweise keinen Internetzugang. Diesbezüglich Ist Neuseeland wirklich way behind… Ich werd’s überleben.

Also Bungee… Oder Bungy – wie denn nun? Wir waren gestern an der Brücke, an der man das erfunden hat. Neben den Bildern haben wir auch ein kleines Video gemacht:

Ich hab echt überlegt, ob ich’s machen soll. Aber Jet Boat hat gereicht. Wenn man da oben steht, dann relativiert sich so einiges. Und bei meinem Gewicht… Naja…

Dafür haben wir dann vorhin diese entzückenden Keas getroffen. Die waren ganz begeistert von unseren Erdnüssen. Als die dann alle waren, zogen die Keas sich sofort gelangweilt zurück. Da fragt man sich wirklich, wer sich da über wen amüsiert…

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Und nun zu Roaring Meg. Es gibt hier zwei Flüsse – Roaring Meg und Gentle Annie. Beide benannt nach Barmädchen in einer Goldgräberstadt, die aus Melbourne importiert wurden. Roaring Meg wird in den Analen so beschrieben:

“One says that she was named after Maggie Brennan, a turbulent and voluble, red-haired barmaid from the nearby Kirtleburn Hotel.”

Ich glaube, die hätte mir gefallen… Herz

Was gab’s sonst noch? Natur, Natur, Natur – wird langsam etwas langweilig, das ewige “ah” und “oh” und “wow” und “amazing” und “marvelous” und so weiter bei jeder Ecke, um die man herum fährt. Das schlimme ist, dass das immer besser wird. Am genialsten sind diese ultrakalten Frühlingsmorgen mit wundervollen Nebelschwaden, glitzernden Eiskristallen, spiegelglatten Seen und all dem anderen Kram.

Und dann war da noch eine Ausstellung optischer Täuschungen, ein riesiger Obst- und Gemüseladen, ein Wasserfall und der Franz-Josef-Gletscher – benannt durch Julius von Haast nach dem österreichischen Kaiser.

Und noch mehr wunderbare Natur inklusive umwerfendem Sonnenuntergang über der Tasmanischen See. Ich frag mich, was die Kiwis besonderes geleistet haben, dass sie so ein Land verdient haben…

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Und mit der Frage gehe ich nun inne Heia… Sorry, aber irgendwie ist das alles im Moment so derart viel, dass ich doch leichte Probleme habe, mich nach 21:00 noch irgendwie wach zu halten…

Genießt die neuen Bilderchens!

Fish, Chips, Short White & Hokey Pokey

Während die etwas sehr dusselig aussehenden Wekas (siehe Bildergalerie von Tag 9) um mich herum staksten, habe ich mir einen Short White (Espresso) und eine mäßige Portion Hokey Pokey gegönnt. Das Zeug macht süchtig, ist sicher entsetzlich ungesund, von nicht näher beschriebener Zusammensetzung, (angeblich) nur in Neuseeland erhältlich und versüßt einem den Morgen ungemein.

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Nachdem die Portion Fish & Chips neulich ja auch relativ moderat war, habe ich dann mittags noch so eine bestellt. Ich hätte das “Kiwi Fish & Chip” evtl. etwas ernster nehmen sollen. Das ganze war dann doch etwas sehr mächtig.

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Na, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung – ob das wohl bis zum Mittag reichen würde. Morgen gehen wir auf die Fähre zur Nordinsel. Die säuft sicher ab. Auf dem Frachtschiff ist ein Fitnessraum – mal sehen, ob ich mich überwinden kann…

Rundfahrt – Tag 9

So langsam neigt es sich dem Ende zu und ich werde etwas wehmütig. Ab übermorgen bin ich endgültig auf mich selbst gestellt. Irgendwie wird mir das kleine Grüppchen fehlen. Am meisten vielleicht sogar Ruth & Ken. Die beiden sind jenseits der 80, fit wie die Turnschuhe, seit über 60 Jahren verheiratet und immer noch furchtbar lieb zueinander. So was ist ja nicht gerade der Normalfall. Und Sie haben beide einen extrem schrägen Humor. Besonders Ken, seines Zeichens Ex-Buchhalter und eigentlich aus England. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich mag diese schrägen Typen.

Heute war noch mal Jade angesagt. Um genau zu sein eine Jadewerkstatt. Sehr spannend. Danach ein wenig von dieser langweilig schönen Landschaft, ein bisschen Wasserfall, ein bisschen Berg, dann die Pfannkuchenfelsen (Pancake Rocks) und die blasenden Löcher (Blowing Holes). Das hat was. Da fährt man drei mal um die Ecke, dann über zwei Pässe und schon steht man im subtropischen Urwald. Drei Stunden später sitzt man in der Alpine Lodge und wird auf Österreichisch begrüßt – Charming!

Und weil das hier mit Abstand das beste Hotel auf der bisherigen Reise ist, werde ich sicher hervorragend schlafen!

Gute Nacht!