Hamburg – Volle Dröhnung Touriprogramm

Weil mir das Wunderland noch nicht reichte und ich Hamburg doch so mag, bin ich zu den Landungsbrücken gefahren und habe meine Auto in der Hafentorgarage abgestellt. Dann habe ich mir eine Tageskarte vom HVV gekauft und bin mit den Elbfähren von den Landungsbrücken zum Museumshafen Övelgönne gefahren. Dort habe ich noch mal der MS Vera Rambow gewinkt, die noch am Burchardkai lag. Auch die MS Charlotta B, mit der ich letztes Jahr in Polen war und die das Schwesterschiff der MS Vera Rambow ist, kurvte da noch rum.

Ich habe dann in Övelgönne eine wirklich phänomenale Tomatensuppe gegessen und dazu – na klar! – einen Pott Kaffee getrunken. Welch eine Wohltat nach dem latent unverdaulichen Zeug auf der Vera Rambow. Das mit dem essen muss ich noch irgendwie besser in den Griff bekommen.

Dann bin ich wieder zurück und habe die neue Bebauung am Elbufer bestaunt. Das ist architektonisch schon sehr reizvoll und spannend – aber ich befürchte, die Anwohner, die da an freie Sicht auf die Elbe gewohnt waren, sind nicht besonders erfreut über die modernen Betonklötze, die man ihnen da vor die Nase gesetzt hat.

Zurück an den Landungsbrücken wurde es zunehmends dunkel und ich woillte immer noch nicht nach Hause. Es ist einfach so schön da…

Also bin ich auch noch dem Ruf eines Anpreisers gefolgt und habe mich an Bord der MS Klein Erna begeben, um noch eine nächtliche Rundfahrt durch Speicherstadt und Containerhafen zu machen.

Eins muss man Hamburg lassen – Berlin wäre soooo gerne eine wirkliche Weltstadt und tönt immer rum und Hamburg ist es einfach und bleibt relativ bescheiden und hanseatisch zurückhaltend. Auch wenn ich Berliner bin – irgendwann ziehe ich hier weg… So viel ist sicher…

Ach ja – natürlich ist die Elbphilharmonie genau so eine Angebernummer wie der blöde Flughafen BER. Aber mal ganz ehrlich – auch wenn das Ding einfach nicht fertig wird – hat Berlin sowas?

Dann bin ich letztendlich recht widerwillig in mein Auto gestiegen, habe mir an meinem Lieblings-McDoof in Wittenburg (irgendwie lande ich da jedes Mal, wenn ich aus Hamburg komme) nen verünftigen Kaffee besorgt und bin zögernd und zaudernd in eben jenes nicht mehr so wirklich geliebte Heimatdorf Berlin gefahren.

Und nun ist die schöne Reise vorbei – aber am 1.4.2014 breche ich wieder auf und fahre mit der MS Jork auf Eisfahrt nach Finnland! Juhu!

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